Das LuzernQuartett wurde 2009 gegründet. Im Jahr 2011 konnte es sich bei dem 1. Internationalen Streichquartett-Wettbewerb in Radom/Polen (2.Preis und Spezialpreis) und beim ORPHEUS-Wettbewerb in Genf/Schweiz auszeichnen.

Die vier Mitglieder verbindet das Studium an der Hochschule Luzern, wo das Quartett bei Prof. Isabel Charisius und Prof. Sebastian Hamann Unterricht erhält. Zudem besucht es Meisterkurse u.a. bei Ferenc Rados, Felix Nickel, Adelina Oprean, Uli Fussenegger. Im Sommer 2012 hat das LuzernQuartett an der Hochschule für Musik in Köln einem zweijährigen Studiengang beim Alban Berg Quartett abgeschlossen.

Im September 2012 wurde das LuzernQuartett zum Kammermusik-Festival”Les Musicales d’Orient” in Troyes/Frankreich eingeladen. Dort erhielt es neben mehreren Auftritten Meisterkurse bei Valentin Erben (Alban Berg Quartett) und Krzysztof Chorzelski (Belcea Quartet).

In einem Repertoire, das sich von klassischen Meisterwerken bishin zur modernen Quartettliteratur erstreckt, überzeugt das junge Ensemble ein breites Publikum auf Konzertbühnen in der ganzen Schweiz.

 

Mikayel Zakaryan

Mikayel Zakaryan

Mikayel Zakaryan, Violine, wurde 1983 in Eriwan, Armenien, in eine Musikerfamilie geboren. 1990 erhält er seinen ersten Geigenunterricht. Im Alter von neun Jahren zieht er mit seine Familie nach Moskau. Von 1993 bis 1998 studiert er an der Gnessin-Musikschule in Moskau, später an der Tschaikowsky-Musikschule und am Konservatorium in Eriwan, welche er 2003 mit Auszeichnung abschliesst. Anschliessend zieht er in die Schweiz, um an der Musikakademie Basel bei Adelina Oprean zu studieren, wo er 2006 das Konzertdiplom erlangt. Die folgenden vier Jahre studiert er an der Hochschule Luzern – Musik in der Klasse von Prof. Sebastian Hamann. Nach dem Lehrdiplom (2008) schliesst er im Sommer 2010 mit dem Master of Solo Performance ab.

Mikayel Zakaryan ist seit 2012 Mitglied im Sinfonie Orchester Biel. Seit 2009 ist er zudem Zuzüger im Orchestre de la Suisse Romande in Genf. Er bildete sich in Kammermusikkursen bei Walter Levin und Gerard Wyss, besuchte Meisterkurse bei Isabel Carisius, Gyula Stuller, Ervin Schiffer sowie Hansheinz Schneeberger und arbeitete mit Fabio Luisi, Bernhard Haitink, Peter Eötvös, Vladimir Fedoseev, Dirk Brossé.

Izabela Iwanowska

Izabela Iwanowska

Izabela  Iwanowska, Violine, ist 1982 geboren und in ihrer polnischen Heimat aufgewachsen. 1989 erhält sie ihren ersten Geigenunterricht an der Musikschule in Koszalin. 2006 beendet sie das Studium an der Musikakademie in Danzig bei Prof. M. Pawlak mit Auszeichnung. Bei Prof. I. Kertscher an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover macht sie 2005 ein Austauschsemester.

Zwischen 2007 und 2011 studiert sie an der Hochschule Luzern-Musik in der Klasse von Prof. S. Hamann und Prof. Igor Karsko, wo sie ein Master of Arts in Musik-Orchester und ein Master of Arts in Musikpädagogik erhält. Als Praktikantin spielt sie während der Saison 2010/11 im Luzerner Sinfonieorchester.

Izabela Iwanowska erhielt verschiedene Preise und Auszeichnungen bei Wettbewerben für Violine und Kammermusik. Sie konzertierte mehrmals als Solistin mit Sinfonieorchestern und nahm an diversen Meisterkursen teil, u.a. bei Prof. J. Kaliszewska, Prof. K. Wegrzyn, Prof. E. Zienkowski, Prof. W. Marschner, Prof. W. Wilkomirska, Prof. Nam Ynu Kin, Prof. M.Guillen. Seit 2002 ist sie Mitglied des Kammerorchesters Hanseatica. 2006 nahm sie an der Akademie für Neue Musik Bozen teil, von 2006 bis 2007 spielte sie als Konzertmeisterin im Sinfonieorchester Sinfonia Baltica in Stolp (Polen). 2008 war sie Konzertmeisterin der Jungen Sinfonie Berlin unter der Leitung von Marc Piollet. Seit 2008 ist Izabela Iwanowska Zuzügerin der Camerata Schweiz und Mitglied der Festival Strings Lucerne.

Valentine Ruffieux

Valentine Ruffieux

Valentine Ruffieux, Viola, ist 1982 in Fribourg (Schweiz) geboren. Im Alter von fünf Jahren zieht sie mit ihrer Familie nach Amerika, wo sie mit sechs Jahren ihren ersten Geigenunterricht erhält. 1994 kehrt sie in die Schweiz zurück und nimmt weitere Geigenstunden am Konservatorium Fribourg mit Frédéric Gachet.

Zwischen 1994 und 1999 spielt Valentine Ruffieux im Orchestre des jeunes de Fribourg. Mit 16 Jahren wechselt sie definitiv zur Bratsche. Nach einem Austauschjahr in Bolivien schliesst sie im Sommer 2002 mit der Matura ab.

Im Herbst 2002 beginnt Valentine mit dem Violastudium bei Nicolas Corti und Wendy Champney an der Zürcher Hochschule der Künste, welches sie im Sommer 2008 mit dem Orchesterdiplom mit Auszeichnung abschliesst. Von Herbst 2008 bis Sommer 2010 studiert sie an der Hochschule Luzern – Musik bei Isabel Charisius. Zudem besucht sie Meisterkurse bei Thomas Riebl und Kim Kashkashian.

Von 2002 bis 2006 spielt Valentine im Schweizer-Jugend-Sinfonnie-Orchester, zuerst als Bratsche Tutti und ab 2004 als Solo-Bratschistin. Während der Saisons 2007/08 und 2008/09 ist sie Praktikantin im Tonhalle-Orchester Zürich.

Zur Zeit spielt Valentine regelmässig als Zuzügerin in diversen Orchestern (Tonhalle-Orchester Zürich,  Camerata Schweiz, Camerata Zürich und Freiburger Kammerorchester). Seit Juli 2012 ist sie festes Mitglied der Festival Strings Lucerne.

 

Thiemo Schutter

Thiemo Schutter

Thiemo Schutter, Violoncello, ist 1985 in der Schweiz in Bern geboren. Über die Konzertreihe im Heim, das seine Eltern leiten, hatte er schon früh Kontakt mit vielen Musikern. 1991 erhält er seinen ersten Cellounterricht bei K. Bögli an der Musikschule Gürbetal. Thiemo Schutter wird 2002 in die Talentförderungsklasse des Gymnasiums Hofwil aufgenommen. 2008 erlangt er nach dem Studium bei Conradin Brotbeck an der Hochschule der Künste Bern das Lehrdiplom mit Auszeichnung. Nachher studiert er an der Hochschule Luzern-Musik in der Klasse von Marek Jerie, wo er 2011 ein Master of Performance bekommt.

Thiemo besuchte Meisterkurse u.a. bei Peter Wispelwey, Walter Grimmer, Conradin Brotbek, Valentin Erben, Erik Borgir, in der Lucerne Festival Acadamy bei Kaija Saariaho und George Benjamin. Neben intensiver kammermusikalischer Tätigkeit beschäftigt sich Thiemo Schutter oft mit zeitgenössischer Musik. Er war Gründungsmitglied des “ensemble proton bern”. Am Lucerne Festival trat er mit dem Solostück „Petals“ für Cello und Liveelektronik von Kaija Saariaho auf. Die pädagogische Tätigkeit ist auch ein grosser Bestandteil seines musikalischen Alltags.

Seit Sommer 2012 lernt der begeisterte Musiker eine andere Facette der Instrumente kennen: Er hat eine dreijährige Ausbildung an der Geigenbauschule in Brienz begonnen.

 

 

NÄCHSTES KONZERT

Beethoven & Schostakowich Concert. November 2, 2014. Riggisberg 20:00.

HÖRPROBEN

B. Bartok - Streichquartett Nr. 2 Op. 17
II Satz: Allegro molto caproccioso
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III Satz: Lento
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G. Bacewicz - Streichquartett Nr. 4
I Satz
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II Satz
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III Satz
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J. Haydn - Quartett Op. 50 Nr. 5
I Satz: Allegro Moderato
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II Satz: Poco Adagio "Der Traum"
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